Freitag, 25. März 2016

Elfter Teil aus der Serie: Orte aus dem Grüner Dresdner



Elfter Teil aus der Serie: Orte aus dem Grüner Dresdner

Kommen wir für diesen zur Festung Dresden. Jap, in Dresden gibt es eine Festung - beziehungsweise es existieren die Reste einer solchen.




Der Eingang versteckt gelegen auf dem Georg-Treu-Platz ist die Festungsanlage ein echter Geheimtipp für Dresden-Besucher.
Unterhalb dieser Freitreppe versteckt liegt der Eingang zur Festung. Gesichert durch eine schwere Eisentür ist er nicht nur relativ schwer zu finden, sondern entspricht auch punktgenau der Story im Buch.




Früher war es sogar so, dass die großen Wegweißer fehlten. Das heißt, dass noch vor einigen Jahren so gut wie kein Tourist den Weg in die Festung gefunden hat.

Besichtigt werden kann unter anderem das mehr als 450 Jahre alte Ziegeltor. Dabei handelt es sich um das letzte erhaltene Stadttor Dresdens. Es ist durch andere Festungsanlagen überbaut worden, jedoch nach wie vor begehbar. Es besteht aus einer zentralen Durchfahrt für Fuhrwerke, die beidseitig von kleinen Pforten für Fußgänger umgeben ist. Erhalten blieben hier unter anderem die alten Wachstuben, die eisernen Türangeln für die Torflügel sowie die Brücke über den hier ebenfalls überbauten ehemaligen Stadtgraben, die als älteste Steinbrücke der Stadt gilt.
 (Quelle Wikipedia)



http://www.festung-dresden.de/de/startseite/



»Tina

„Weißt du? In dem Gebäude habe ich früher auch gearbeitet. Zumindest vor dem Wechsel ins Grüne Gewölbe“, plauderte Andreas plötzlich aus seiner Vergangenheit. „Die Staatliche Kunstsammlung hat einige außergewöhnliche Gemälde der Romantik oder des bürgerlichen Realismus hier untergebracht. Von dem Raum Gerhard Richters möchte ich erst gar nicht sprechen“, ergänzte er. „Ich versteh immer nicht, warum die Touristen nur einzig ins Residenzschloss und den Zwinger strömen. Die zeitgenössische Kunst in der Galerie Neue Meister ist um einiges interessanter und vielschichtiger als die ganzen jahrhundertealten Artefakte“, führte er, als ob sie dies nicht selber wüsste, aus.
Als sie an dem langgezogenen ehemaligen Zeughaus vorbeigegangen waren, blickte das Moritzmonument plötzlich von einem großen Werbebanner zu ihnen hinunter. Daneben stand in riesigen Lettern eine Werbung für die Dresdner Festungsanlage.
„Natürlich!“, rief Tina laut aus. „Davon hab ich erst vor Kurzem gehört. Wie konnte ich nur so blöd sein und das vergessen? Das Sandsteindenkmal, was wir suchen, ist da unten drin. Andreas!“, rief die Historikerin laut aus.«